Gottes „Ja“ zu uns Menschen

JaWort zum Sonntag, Westfalen Blatt, 17.Mai 2014

Wir sind mitten im Monat Mai angekommen. Es ist schön zu sehen, dass in der Natur alles wächst und aufblüht. Die ganze Natur ist wie neu.

Vergessen sind Herbst und Winter. Der Mai ist wie ein großes „Ja“ der Natur zum Leben. Nicht umsonst wird der Mai in vielen Liedern besungen. Er ist ein ganz besonderer Monat im Jahr. Für viele Paare ist er der Hochzeitsmonat, in dem zwei Menschen „ja“ zueinander sagen.
In der Katholischen Kirche wird im Mai auch besonders an die Gottesmutter Maria gedacht. Im 17. Jahrhundert und auch schon in der Zeit davor ist eine große Volksfrömmigkeit entstanden. So gibt es in vielen Gemeinden bis heute Maiandachten, die Marienbilder werden mit Blumen besonders geschmückt, und an manchen Orten werden Wallfahrten begonnen.
Maria wird deswegen besonders verehrt, weil sie die erst Christin ist. Sie hat als Erste auf den Ruf Gottes gehört. So berichtet es uns der Evangelist Lukas. Sie hat sich für das Wirken des Heiligen Geistes geöffnet. Auf dieses Weise konnte Gott Mensch werden. Weil Maria geglaubt hat, dass für Gott nichts unmöglich ist, konnte das Unmögliche wahr werden. Maria hat „ja“ zum Plan Gottes gesagt. Dadurch ist auch das Ja-Wort Gottes neu in die Welt gekommen.
Gott sagt „ja“ zu uns Menschen. Sein Ja-Wort finden wir in der Natur, in der Schöpfung und in Menschen, die auf sein Wort hören und darauf antworten. Dieses „Ja“ erneuert die Welt. Wir dürfen es mitsprechen!Nacke Norbert, Foto Westfalen Blatt

 

 

 

Norbert Nacke
Pfarrer und Leiter des Pastoralverbundes Bielefeld-Mitte

 

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