Das Dekanatsbüro Bielefeld-Lippe finden Sie im ersten Stock des Klosters St. Jodokus in Bielefeld am Klosterplatz.
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E.M.Nolte Foto Nebel

Was in den 70ern als „Dalli-Klick“ in einer Fernseh-Show bekannt wurde, ist heute noch populär und als Ratespiel sogar bei Online-Meetings beliebt: Mit jedem „Klick“ wird ein neuer Ausschnitt eines Bildes freigegeben, dessen Inhalt es mit möglichst wenigen „Klicks“ zu erraten gilt.

Als Bielefeld neulich unter einer grauen Nebeldecke lag, öffneten sich von der Sparrenburg-Promenade aus wie beim „Dalli-Klick“ schrittweise kleine Sichtfenster auf die Stadt. Einen „Dampfer auf See“ erkannte ich erst mit mehreren Gucklöchern als Dach des „Krankenhauses Mitte“ und zwei goldene Glitzer-Punkte entpuppten sich als die Turm-Spitzen der Liebfrauenkirche.
Die Erfahrung von eingeschränkter Sicht haben wir in diesem Jahr mehr denn je gemacht. Bis März konnten wir Reisen, Termine, Veranstaltungen noch im Voraus planen. Wer aber seitdem um eine verlässliche Auskunft bittet „Findet das Konzert statt?“ - „Kann man im Frühjahr wieder verreisen?“, bekommt nur zu hören: Aus jetziger Sicht ist anzunehmen, dass…
Entscheidungen mit Sicherheit richtig zu treffen, ist kaum mehr möglich, spürte Gesundheitsminister Spahn im April: „Wir werden in ein paar Monaten einander wahrscheinlich viel verzeihen müssen.“ - denn was heute richtig erscheint, kann sich schon morgen als Fehlentscheidung erweisen – möglicherweise mit gravierenden Folgen. Das Kommende nicht sehen und nicht unter Kontrolle haben zu können, macht zurecht Angst. Doch mit den ersten Corona-Schutz-Impfungen, die in den letzten Tagen von Erleichterungs-Applaus begleitet wurden, scheinen wir die Pandemie in den Griff bekommen zu können. Dafür dürfen wir dankbar sein, ganz gewiss!
Das Sprichwort „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!“ überzeugt mich allerdings hier nicht, um getrost ins neue Jahr gehen können. Lieber möchte ich es Gott anvertrauen, dem, der nicht kontrolliert, nicht irreleitet, sondern uns nach und nach („Klick“!) im Nebel Konturen erkennen lässt. - Seit Weihnachten gilt das Wort des Engels: Fürchtet euch nicht, heute ist euch der Retter geboren.“ Deshalb können wir in der Silvesternacht, die ohne Böller und ihre Nebel zur zweiten „stillen Nacht“ wird, zuversichtlich nach vorne schauen: „Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“ (D. Bonhoeffer) - Mit solchem Vertrauen ins neue Jahr gehen zu können, das wünsche ich Ihnen allen!

Ihre Eva-Maria Nolte ,, Gemeindereferentin im Pastoralverbund Bielefeld-Ost

Wort zum Sonntag, Westfalen Blatt, 31. Dezember 2020

Bild: Spitzen/Nebel_Eva-Maria Nolte
 Eva Maria Nolte 2017

 Eva-Maria Nolte, Gemeindereferentin im Pastoralverbund Bielefeld-Ost

...beschrebt Grundlegenden Haltungen sowie theologische und pastorale Leitmotive für die Entwicklung der Erzdiözese in den kommenden Jahren.

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